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Wochenrückblick KW31 2018 - Miltenberg und seine Verwaltung

Wochenrückblick KW 31-2018
Wochenrückblick KW 31-2018

Die Themen in der Woche vom 30. Juli bis 05. August 2018:

  • Was leistet die Touristinformation Miltenberg-Bürgstadt-Kleinheubach?
  • Vergleich Servicezeiten zwischen den Kommunen im Raum Miltenberg
  • Beispiele zu Transparenz
  • Wilder Westen an der Springer Quelle?
  • So geht Verwaltung auch - transparent und bürgerfreundlich - ich bin jetzt noch sprachlos

Neue Baustelle Touristinformation Miltenberg-Bürgstadt-Kleinheubach

Nach meinem Bericht über die Touristinformation Anfang der Woche habe ich jetzt noch genauer hingeschaut. Wie sich unsere Region für Touristen präsentiert, ist vorsichtig formuliert, verbesserungswürdig. Siehe hier.

 

Einen Plan oder ein Konzept scheint es nicht zu geben. Ich mache oft Städtereisen und informiere ich mich dann vorher im Netz über mein Reiseziel. Aber sowas chaotisches wie hier in Miltenberg habe ich noch nicht vorgefunden, konnte ich mir bisher auch nicht vorstellen. Werde darüber noch berichten.

 

Erster Vergleich zu den Kommunen im Raum Miltenberg veröffentlicht

Mit einem Vergleich der Öffnungszeiten unserer Kommunen startet der Versuch, Transparenz in der Region zu schaffen. Die Auswertung ist für die gesamte Region Miltenberg nicht schmeichelhaft. Während eine Stadt wie Wertheim 46 Stunden pro Woche für ihre Bürger da ist, bieten die besten Kommunen hier nur 30 Stunden an.

 

Miltenberg öffnet gar nur 24 Stunden, das ist gerade mal gut die Hälfte. Hier ist aus meiner Sicht der Bürger irgendwie auf der Strecke geblieben, es gibt Handlungsbedarf. Siehe hier.

 

Zwei Beispiele zu Transparenz

In Miltenberg musste ich mich mühsam durch die Tagesordnungen im Sitzungskalender arbeiten um festzustellen, wie viele Tagesordnungspunkte öffentlich und nicht öffentlich behandelt werden. Wertheim ermittelt diese Zahlen selbst und stellt die Information den Bürgern ausführlich in einem Jahresbericht zur Verfügung. Siehe hier. Man staunt, was transparente Kommunen alles tun.

 

Während unsere Stadtwerke eine Black-Box sind, was Informationen anbelangt, kann man auch dazu in Wertheim lernen. Es gibt ausführliche Informationen zu wirtschafltichen Ergebnissen, die man in Miltenberg auch gerne hätte. Siehe hier.

 

Wilder Westen an Wasserstelle der EMB?

Welche Regeln gelten an der Springer Quelle? Landratsamt verweist an EMB, dort ist niemand erreichbar.

 

Während in Großheubach Winzer und Landwirte für Wasserentnahmen zur Kasse gebeten werden, scheint dies hier nicht der Fall zu sein. Bedeutet dies, jeder kann sich dort in unbegrenztem Umfang bedienen? Siehe hier.

 

Erstaunliche Transparenz und Hilfsbereitschaft in einer bayerischen Großstadt. Transparenz wird mit Kostenersparnis für die Stadt begründet!

Letzte Woche habe ich einfach mal eine bayerische Großstadt angeschrieben. Thema war die Rechtslage in Bezug auf die Veröffentlichung von Niederschriften. Die Rückmeldung hat mich erstaunt. Das Angebot, tel. weitere Fragen zu klären, habe ich genutzt.

 

Die Kompetenz und Hilfsbereitschaft die ich da erlebt habe, macht mich sprachlos. In jetzt 12 Monaten mit Kontakt zur Stadtverwaltung Miltenberg, Landratsamt Miltenberg und zur Regierung von Unterfranken habe ich absolut nichts vergleichbares erlebt.

 

Der größte Schock dabei, Transparenz ist eine absolute Selbstverständlichkeit. Der Stadtrat will das so, also wird das gemacht.

 

Das wurde unter anderem damit begründet, dass die Veröffentlichung im Internet ja viel effizienter und billiger ist, als auf Nachfragen Kopien zu erstellen.

 

Können Sie das Glauben? Ich bin fast vom Stuhl gefallen.

 

 

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