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Wochenrückblick KW46 2018 - Miltenberg und seine Verwaltung

Die Themen vom 12. November bis 18. November 2018:

  • Bürgerversammlung als Pflichtübung verfehlt ihren Sinn
  • Bürgermeister von Miltenberg hintertreibt Stadtratsbeschlüsse!
  • Was tut unser Stadtrat dagegen? Krimi auf der nächsten Sitzung am 28.11.2018? Eintritt ist frei!
  • Bote schreibt über das öffentlichkeitsscheue Rathaus in Miltenberg mit Hinweisen auf stadtwatch.de
  • So geht höflich Fragen bei unserer Obrigkeit

Bürgerversammlung oder Bürger abwatschen?

Meine Fragen wurden in der Bürgerversammlung diese Woche bestenfalls rudimentär beantwortet, wenn überhaupt. "Wir sind so transparent wie wir sein können" zitiert der Bote Helmut Demel. Dieser hat sich wohl versprochen.

 

Korrekt wäre "wollen" anstelle von "können". Wenn es am Können liegt, müsste man sich ja fragen, wie die Verantwortlichen zu ihren Posten gekommen sind - wo doch wesentliche Qualifikationen fehlen.

 

Die Bürgerversammlung ist gesetzlich vorgeschrieben. Würden Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung freiwillig eine durchführen? Ich gehe davon aus, NEIN! Was ich erlebt habe war eine reine Pflichtübung auf Minimalniveau. Denn offene Kommunikation und Information findet nicht statt.

 

Wenn die schmallippigen Anworten unseres Bürgermeisters aber wirklich seinen Wissensstand widerspiegeln, dann gute Nacht schönes Miltenberg. Siehe auch Unter Helmut Demel wird es keinen Millimeter mehr Transparenz geben und Kennt Helmut Demel die Zahlen zur Messe tatsächlich nicht?

 

Unter der Überschrift "Öffentlichkeitsscheues Rathaus"

berichtet der Bote am 14.11.2018 über die Zustände in Miltenberg. Nichts für schwache Nerven den Bericht finden Sie hier. Hammerhart finde ich folgenden Satz:

 

"Dass Demel aber so offensichtlich die Absicht der Stadtratsbeschlüsse hintertreibt, hat nicht nur Rybakiewicz geärgert." Das ist als Tatsache formuliert, nicht als Frage!

 

Der Bürgermeister von Miltenberg hintertreibt Stadtratsbeschlüsse, schreibt eine seriöse Tageszeitung! Hat sowas keine Konsequenzen? Wie wehrt sich unser Stadtrat? Dienstaufsichtsbeschwerde?

 

Vielleicht wird die nächste Sitzung des Rates ja zum Krimi. Termin 28.11.2018 um 19:00 Uhr. Eintritt frei.

Allerdings könnte es sein, dass unsere Räte als Tiger starten, und als Bettvorleger von Helmut Demel landen. Alles andere wäre eine kleine Revolution im Miltenberger Rathaus.

 

Danke für die überwältigenden Reaktionen auf die Berichterstattung im Bote

Der Bericht hat überraschend viele positive Rückmeldungen verursacht. Viele Bürger haben sich gemeldet, um mir den Rücken zu stärken. Tenor, endlich tut mal einer was. Auf jeden Fall weiter machen. Gut so. Finde es fantastisch.

 

Eine Rückmeldung im Wortlaut: "Du hast mit Sicherheit viel viel viel mehr Befürworter als Gegner."

 

Allerdings muss ich gestehen, es gibt keine Rückmeldung eines Stadtrates. Wie der Bericht dort angekommen ist, kann ich also leider nicht beurteilen.

 

Auf dem Miltenberger Rathaus bitte höflich fragen - Bote schreibt wie das geht!

Gestern beim Frühstück ist mir fast das Brötchen auf die Zeitung gefallen. Georg Kümmel macht in den Randnotizen im Bote einen Vorschlag, wie wir Bürger uns angemessen an unseren Bürgermeister wenden können, sollten wir es tatsächlich wagen, eine Frage zu stellen:

 

»... In der demüthigen Hoffnung, die wichtigen Obligenschaften der hochlöblichen Stadtverwaltung und des ehrenwerten Magistrats mit meiner bescheidenen Bitte nicht allzu sehr zu hemmen, erflehe ich unterthänigst Auskunft in folgender mir dringlichen Angelegenheit …«

 

Quelle Randnotizen Bote vom Untermain am 17.11.2018. Den ganzen Artikel können Sie hier abrufen.

 

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