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Sind wir der stolze neue Eigentümer dieses Objekts?

Wer bezahlt fürs Aufäumen?
Wer bezahlt fürs Aufäumen?

Bei einem Spaziergang oberhalb der Monbrunner Siedlung, etwas über dem neuen jüdischen Friedhof, habe ich diese Bilder gemacht.

 

Bei Erkundigen habe ich erstaunliche Informationen erhalten. Unglaublich, was Anwohner alles wissen und mitbekommen, obwohl die Stadt Miltenberg kein Freund von Transparenz ist. Hier scheint es Lücken zu geben.

 

Zusammengefaßt kursieren folgende Gerüchte, die ich hier mit aller gebotenen Vorsicht wiedergebe:

 

Das Grundstück soll neuerdings der Stadt Miltenberg gehören.

 

Erst nach dem Eigentumsübergang (Kauf?) hat die Stadtverwaltung das Grundstück suchen lassen, die genaue Lage war wohl unbekannt.

 

Anscheinend auch die Tatsache, dass man hier Eigentümer eines "Müllplatzes" geworden ist.

 

Der Vorbesitzer war wohl ein Autohändler, der hier auch Dinge "gelagert" hat. Logischerweise findet sich unter den Hinterlassenschaften auch etwas, das von weitem wie ein Auto aussieht. Was unter der Oberfläche sonst noch schlummert, werden wir wohl nie erfahren. "Bürger wissen das, die Stadt Miltenberg war anscheinend überrascht. Angeblich hat jetzt der Bauhof die Aufgabe zu klären, wie man das in Ordnung bringt. Auf Kosten der Stadt also auf Kosten von uns steuerzahlenden Bürgern.

 

Ich kann nicht glauben, dass jemand Grundstücke erwirbt, und erst nach dem Erwerb nachsieht, was denn erworben wurde. Mit eigenem Geld kann jeder machen was er will, aber ein Sachverwalter fremden Vermögens dürfte so nach meiner Meinung nicht handeln. Wäre interessant zu wissen, ob die Stadt Miltenberg hier tatsächlich ohne vorherige Besichtigung etwas gekauft hat. Frage an unsere Stadträte?

 

Ich hoffe, die Stadt ist hier zwangsweise Eigentümer geworden. Wenn nicht, wurde angeblich gekauft ohne vorherige Besichtigung.

 

Bürgermeister Helmut Demel hat zwar in einer Besprechung mal explizit erklärt, dass er seinen Mitarbeitern voll vertraut und alles was ihm in Grundstücksangelegenheiten vorgelegt wird blind unterschreibt, ich hoffe aber doch sehr, diese Aussage gilt nicht für Notarverträge.

 

Ich würde mir hier ein wenig Transparenz wünschen, habe aber nach den bisherigen Erfahrungen wenig Hoffnung. Siehe auch Wie bekomme ich Auskunft? Mal sehen, welcher Hebel hier hilft. Bin ich betroffen als Bürger? - BayDSG kann helfen. Ist die Umwelt betroffen? - BayUIG kann helfen.

 

Viel besser wäre es aber, die Stadt würde einfach offen informieren. Habe aber wenig Hoffnung, siehe Bürgerrechte mit Kosten ausbremsen.

 

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