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Im Vergleich mit Baden-Württemberg schneidet Bayern immer wieder schlecht ab

Grundsätzlich sollte man eigentlich davon ausgehen, Verwaltungen und Behörden sind da, um den Bürgern zu helfen. Besonders auf Kreisebene wird dies aber in Bayern offensichtlich ganz anders gesehen. Ich bin immer wieder verblüfft, wenn ich im Internet recherchiere um zu sehen, wie wird das wo anders gehandhabt?

 

Die negativen Beispiele häufen sich in Bayern. Sehr viele positive Beispiele kommen aus Baden-Württemberg. Irgendwie ist dort das Verhältnis Verwaltung zu Bürger anders. Über Transparenz an sich wollen wir mal lieber gar nicht erst sprechen.

 

Im Beispiel unten steht das Landratsamt Miltenberg stellvertretend für die Situation in Bayern. Immer wenn es um Bürgerrechte, Bürgerinformation, Auskunftsrechte, Hilfe für Bürger geht, schneidet Bayern ganz schlecht ab. Aber wir haben ein Weltraumprogramm und planen Flugtaxis.

Beispiel Bürgergebehren

Landratsamt Miltenberg auf seiner Internetseite

"Bei Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden in den Landkreiskommunen ist die Kommunalaufsicht beratend für die Kommunen tätig,..."

 

Beratung und Hilfe für Bürger ist da nicht vorgesehen!

Landratsamt Ortenaukreis auf seiner Internetseite

Hier wird dem Bürger als Dienstleistung Hilfe angeboten. Daneben werden Bürgerbegehren auch noch positiv beurteilt.

 

"Wir beraten dazu frühzeitig damit Verfahrensfehler vermieden werden und die Voraussetzungen für eine Zulassung vorliegen."

 

Das ist eine völlig andere Welt, als in Miltenberg!

 

Die Beratung für Bürger wird aktiv als Dienstleistung angeboten! Hier der Link, wenn Sie es nicht glauben können.

Gleiche Lebensverhältnisse?

Ein Land, zwei Bundesländer, zwei Welten was Bürgerrechte und Transparenz angeht. Könnte uns in Bayern das Grundgesetz helfen? Siehe auch Warum informieren Kommunen in Baden-Württemberg so viel besser als in Bayern?

 

Man könnte formulieren, Bayern ist ein Obrigkeitsstaat, in Baden-Württemberg hat der Bürger das Sagen. Übrigens nennt sich beides Demokratie!

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