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CSU Bürgstadt will das Rathaus zurückerobern - Bürgermeisterkandidat nominiert

Mit Matthias Helmstetter hat die CSU einen gebürtigen Bürgstädter vorgestellt, der kommunalpolitische Erfahrung mitbringt. Mehrere Jahre war er im Gemeinderat und im Aufsichtsrat der Stadtwerke EMB aktiver Kommunalpolitiker. Seine berufliche Entwicklung zeigt, die notwendigen Qualifikationen sind vorhanden.

 

Dass er in vielen örtlichen Vereinen aktiv ist, schadet sicher auch nicht. In seiner Vorstellung konnte man erkennen, wie er denkt und arbeitet, wie er das "Unternehmen" Gemeinde Bürgstadt führen möchte. Und vor allem was ihn dafür befähigt.

 

Zuhören, Kritik annehmen, vorausdenkend gestalten, sind nur wenige Schlagworte aus seiner Vorstellungsrede. Mit den Themen Schwimmbad und Trinkwasserversorgung hat er auch angedeutet, wo er Handlungsbedarf sieht.

 

Er wurde denn auch von den 22 anwesenden Mitgliedern einstimmig nominiert.

 

Insgesamt eine gelungene Vorstellung, ein Kandidat der die erforderlichen Qualitäten hat. Nun wird man sehen müssen, wie die teilweise doch sehr allgemeinen Aussagen sich im Wahlprogramm in konkreten Maßnahmen niederschlagen.

 

Thomas Grün hat es aus meiner Sicht jedenfalls einen ernsthaften Mitbewerber um das Amt des Bürgermeisters bekommen. Wenn man sieht, wie die CSU seit vielen Monaten Bürger in die Kommunalpolitik einbezieht wird klar, die wollen was bewegen. Vielleicht hat hier der neue Kandidat ja schon in der Vergangenheit Akzente gesetzt?

Was macht die CSU Bürgstadt anders?

Gestern ist mir nochmals klar geworden, was mit "CSU und Aktive Bürger" gemeint ist. Bei der CSU Bürgstadt können Bürger in der Kommunalpolitik mitarbeiten, ohne Mitglied zu sein.

 

Alles was der CSU Ortsverein politisch macht, ist öffentlich und transparent. Begonnen hat es mit öffentlichen Fraktionssitzungen, damals habe ich noch gestaunt. Denn von einer CSU-Fraktion hätte ich das am allerwenigsten erwartet.

 

Die Wirkung konnte man gestern Abend deutlich sehen. Es waren an die 50 Besucher da, davon waren 22 stimmberechtigte Mitglieder des Ortsvereins. Man könnte also sagen, die CSU Bürgstadt hat mit ihrer Offenheit die Basis in der Bevölkerung verdoppelt? Wenn sich das auch nur teilweise in Wählerstimmen niederschlägt, hat ihr Bürgermeisterkandidat gute Chancen, und die CSU könnte wieder die absolute Mehrheit im Gemeinderat erringen?

 

Kann ein moderner Politikstil, so eine Wirkung haben?

CSU Landratskandidat Armin Bohnhoff stellt sich vor

Armin Bohnhoff hat die Gelegenheit genutzt, sich den Bürgstädtern vorzustellen. Meine Meinung, beindruckende Persönlichkeit, hervorragende Vita. Die persönlichen Anforderungen werden sicher voll erfüllt. Erkennbar war, dass es ihm Spass macht, mit Bürgern in Kontakt zu kommen.

 

Die Zeit war knapp bemessen, so dass im wesentlichen der Eindruck zur Person bleibt. Seine Ideen für den Landkreis, also ein konkretes Wahlprogramm, fand hier nur ganz am Rande Platz.

 

Ich glaube, wer ihn ein oder zweimal in dieser Form wie gestern erlebt hat, wird ihn in seiner Wahlentscheidung mit berücksichtigen. Auch hier ist es der CSU gelungen, einen ernst zu nehmenden Kandidaten zu finden. Aber wie bringt man einen bisher in der Kommunalpolitik nahezu unbekannten Kandidaten und seine Fähigkeiten in die breite Öffentlichkeit? Aus meiner Sicht liegt hier das Problem.

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