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Craft Brauer Hopfentroll schenkt in Miltenberg aus - Vielfalt beim Kilians Open Air

Hopfentroll nutzt übrigens andere Gläser
Hopfentroll nutzt übrigens andere Gläser

Überraschung am Samstag abend. Eigentlich wollte ich nur gute Musik hören, durfte aber dabei auch noch viele interessante Biersorten probieren.

 

Vielfalt statt Einheitsbier? Oder besser: Vielfalt statt Einfalt? Die Miltenberger Jugend macht vor, wie es geht. Auf dem Kilians Open Air konnte man Biere von Hopfentroll genießen.

 

Nachdem der Verein "lebendiges Miltenberg e.V." den kleinen Brauer beim MainUferFest ausgeschlossen hat:

 

"Ich muss Ihnen leider absagen, denn wir haben ja eine ortsansässige Brauerei die zum einen das Bier auf unser Fest liefert und zum anderen auch Craftbiere vertreibt."

 

siehe Dürfen wir bald alle nur noch Faust Bier trinken?, zeigt das Kilianeum, dass man auch in Miltenberg weltoffen sein kann. Was ist übrigens an Einheitsbier lebendig? Der Verein sollte mal über seinen Namen nachdenken.

 

Der tollen Veranstaltung hat die Vielfalt offensichtlich nicht geschadet. Den Besuchern hat es gut gefallen. Die große Auswahl an verschiedenen Bieren war super, ich habe ein paar probiert und fand alle sehr lecker.

 

Ich wünsche mir für Miltenberg noch viele tolle, weltoffene Veranstaltungen. Vielfalt und neues lockt Besucher an. Mit einem Angebot, dass überall gleich (eintönig) ist, wird man in der Zukunft in Miltenberg nicht punkten können. Auch hier sind uns Nachbargemeinden wieder mal voraus. Zu einer Veranstaltung in Kleinheubach am 22.09.2018 konnte man lesen:

 

"Genießer können bei den letzten Drehungen des Wildschweines am Spieß zusehen, die neuesten Bierkreationen vom Hopfentroll aus Weilbach kosten, ..."

 

Woher die Information? Die Kleinheubacher veröffentlichen doch tatsächlich ihr Amtsblatt im Internet. Miltenbergs Bürgermeister schreibt mir dazu: "Ich sehe jedenfalls kein Bedürfnis, alle Ausgaben von "Rund ums Schnatterloch" dauerhaft in unser Internet Angebot aufzunehmen." Und unser Informationsfeindlicher Stadtrat nickt brav dazu.

 

Wahrscheinlich hat Helmut Demel als erster Vorsitzender des Vereins lebendiges Miltenberg e.V. zum Antrag von Hopfentroll entschieden; "Ich sehe jedenfalls kein Bedürfnis bei den Miltenbergern, mehr als eine Brauerei zuzulassen."

 

Übrigens, Hopfentroll hat wunderschöne Gläser - habe leider vergessen, ein Bild zu machen. Werde ich beim nächsten Mal nachholen. Falls es in Miltenberg nochmals eine Gelegenheit dazu gibt. Wer mehr über Hopfentroll wissen will, hier klicken.

 

Da fallen mir zum Schluss noch interessante Fragen ein. Was würde eigentlich passieren, wenn Hopfentroll in Miltenberg brauen würde? Könnte man da die Gewerbeerlaubnis versagen? Müsste dann auf der Messe im Wechsel Hopfentroll und Faust ausgeschenkt werden?

 

Hat zufällig jemand ein geeignetes Objekt zu verpachten?

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