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Kabarett im Rathaus dann Schlemmerabend bei EDEKA - Miltenberg hat was zu bieten! Mutiger Vorstoß von Rainer Rybakiewicz stellt Weichen im Stadtrat neu!

Die gute Nachricht des Abends, unser Stadtrat lebt noch! Um was es ging lesen Sie hier unter Stadtrat gegen Bürgermeister

 

Helmut Demel hat wohl einen Fehler zu viel gemacht. Sein Statement, das entscheide alleine ich, hat die Leidensfähigkeit selbst der treuesten Vasallen wohl überfordert. Gab es nicht mal den Spruch WIR statt ICH?

 

Rainer Rybakiewicz setzte sich für Bürger ein

- Helmut Demel urteilt: will sich nur profilieren

 

Cornelius Faust erwähnt das Wort Intransparenz

- Helmut Demel will prüfen, ob das eine Beleidigung ist

 

Das sind nur die Highlights der Diskussion um die Frage, ob der Bürgermeister machen kann, was er will, und die Stadträte überflüssiges Beiwerk sind.

 

Ich hatte eigentlich erwartet, an diesem Abend erhält jeder der Räte einen Nasenring von Helmut Demel verpasst. Muss aber gestehen, das war ein riesengroßer Irrtum. Offensichtlich hat er überzogen. Das Spiel ist aus. Wir haben tatsächlich noch Stadträte mit Mut, leider scheint aber außer Rainer Rybakiewicz keiner die Gemeindeordnung zu kennen.

 

Auf das aus meiner Sicht rechtlich fragwürdige Statement des Bürgermeisters gab es ungewöhnlich viele Wortmeldungen, die sein Verhalten kritisch hinterfragt haben. Gab es so was schon mal in Miltenberg?

 

Die Ära Demel ist zu Ende, der Sonnenkönig hat seine Vasallen zu sehr gereizt und seine Macht überschätzt. Das wars. Passend dazu bin ich bei der Heimfahrt am Beavers vorbeigekommen. Dort läuft gerade die Abschiedsparty. Die heutige Stadtratssitzung war der Abschied Helmut Demels.

 

Dies ist erstmal eine kurze emotionale Information. Details folgen. Aus meiner Sicht hat Helmut Demel heute klar rechtswidrig gehandelt, indem er über einen Antrag eines Stadtrates nicht hat abstimmen lassen. Aufsichtsbeschwerde folgt. Nachdem heute wieder mal eine Beschwerde abgeschmettert wurde, wird eh Nachschub gebraucht.

 

Wie unsere Kommunalaufsicht den heutigen Vorgang gerade biegt, darauf bin ich jetzt schon gespannt.

 

Danke an die anwesenden Mitbürger. Bei der letzten Sitzung war ich noch ganz alleine, diesmal waren wir schon neun. Und der Besuch hat sich gelohnt. Wo anders müssen Sie für so was Eintritt bezahlen.

 

Wilko Schmidt und seine SPD-Fraktion haben seiner vollmundigen Ankündigung im Bote: "wird er diesen Antrag eben bekommen", keine Taten folgen lassen. War wohl heiße Luft.  Er hat mehrmals kritisch nachgefragt, was aber nicht das Gleiche ist.

 

Einen offiziellen Antrag hat anscheinend nur Rainer Rybakiewicz gestellt!

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Kommentare: 2
  • #1

    achim glöckner (Mittwoch, 05 Dezember 2018 18:28)

    Hallo Wolfgang, würde gern auch des Öfteren eine Stadtratssitzung besuchen. Dies ist mir leider nicht möglich (Schwerbehindert). In Mainbullau fahren abends keine Busse mehr, geschweige denn in die Siedlung. Sie haben Recht, Miltenberg schaut nicht nach vorn, wir gehen mit großen Schritten rückwärts. Ich kämpfe seid Jahren, das ein Rufbus (8Personen-Bus) in die Siedlung fährt ohne Erfolg. Immer wieder Ausreden, obwohl ein ehemaliges Stadtrat- Mitglied hier wohnt und die Gegebenheit vor Ort sehr gut kennt. Ich hoffe, das die Sache beim nächsten Bürgermeister geklärt wird, damit auch Schwerbehinderte an öffentlichen Ereignissen nach 17 Uhr teilnehmen können. mfg. A. Glöckner

  • #2

    Wolfgang Spachmann (Mittwoch, 05 Dezember 2018 20:06)

    Hallo Herr Glöckner,
    schreiben Sie dazu doch einfach mal an den Stadtrat als Gremium, die Stadt muss das weiterleiten. Dann kommt das Thema vielleicht mal auf eine Sitzung und wird öffentlich diskutiert. Sicherheitshalber noch Petition an den Stadtrat drüberschreiben.

    In vielen Fällen ist das Problem bei uns fehlende Öffentlichkeit. Jeder denkt, er ist alleine, und die Verwaltung wimmelt jeden einzeln ab. Auf diese Art und Weise braucht man nichts zu unternehmen.

    Würde mich freuen, wenn Sie Erfolg haben, und wir sehen uns mal bei einer Sitzung.

    Viele Grüße

    Wolfgang Spachmann