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Darf sich eine Touristenstadt so präsentieren? Ein Spaziergang vom Schwimmbad bis zum Zwillingsbogen in Miltenberg

Nach meinem Bericht über die neue Uferpromenade (siehe hier) hat mich ein Leser zu Recht auf die schlimme Situation an der alten Promenade hingewiesen.

 

Ich bin deshalb mal vom Schiffsanleger am Schwimmbad bis zum Zwillingsbogen gelaufen, und habe ein paar Bilder gemacht.

 

Wie sich Miltenberg für Besucher präsentiert, die aus Richtung Freudenberg/Wertheim kommen, ist schon "beeindruckend", leider im negativen Sinn.

 

Hier wäre mit wenig Geld und etwas Phantasie sicher viel zu bewegen.

 

Unverständlich ist, wie man eine Mauer akzeptieren kann, die nach wenigen Jahren derart verhunzt aussieht.

 

Wer hat das nur geplant und abgenommen? Es gibt jahrhunderte alte Sandsteinmauern, die heute noch besser aussehen, als dieses Bauwerk nach wenigen Jahren.

 

Die Bilder unten habe ich auf dem Weg zum Zwillingsbogen nacheinander in genau der dargestellten Reihenfolge am Freitag den 21. September zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr gemacht.

 

Nichts los, vielleicht meiden Besucher diesen Bereich ja wegen optischer Umweltverschmutzung.

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Kommentare: 2
  • #1

    Leseratte (Sonntag, 07 Oktober 2018 16:19)

    Die Stadt sollte sich vielleicht mal Rat in Freudenberg holen. die haben ihre Mauer am Schiffsanleger professionell reinigen lassen, sieht super aus. Alternativ könnte der Bauhof doch auch mal mit einem Hochdruckreiniger anrücken.

  • #2

    Wolfgang Spachmann (Montag, 08 Oktober 2018 09:20)

    Hallo Leseratte,

    stimmt, man könnte da was machen. Habe meine eigene Mauer auch mit Hochdruckreiniger gesäubert, und dann eingelassen. Hält viele Jahr und sieht aus wie neu. Wenn man allerdings sehr lange nichts tut, wird es möglicherweise nie mehr richtig sauber.

    Bin gespannt, wie lange unsere Verantwortlichen hier noch zusehen. Anscheinend sind dort nicht viele Stadträte unterwegs.