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60 Tage / 2 Monate Online - Das war eine klassische Marktlücke

Wird zwar kein Geschäft, aber ich glaube so entstehen aus dem Nichts erfolgreiche Firmen. Man beginnt etwas und merkt plötzlich, hier ist ein enormer Bedarf, den bisher niemand befriedigt hat.

 

Beim Start hatte ich geplant, das Ganze über 3-6 Monate auszutesten, um dann richtig loszulegen. Was für eine grandiose Fehlplanung! Jetzt sind 2 Monate vergangen, die Resonanz ist überwältigend und durchweg positiv.

 

Ich glaube, unser Bürgermeister und die Verwaltung haben absolut keine Ahnung, wie viele Bürger sie in den letzten Jahren verärgert und vor den Kopf gestoßen haben. Ob es unser Stadtrat merkt, ist mir noch unklar.

 

Dabei handelt es sich bei weitem nicht um Einzelfälle. Eines zieht sich durch alle Vorgänge: Der Bürger wird einfach schlecht behandelt, nicht ernstgenommen, abgefertigt. Stört nur. Anliegen der Bürger werden grundsätzlich abgewimmelt. Auch wenn mehrere Bürger sich mit dem gleichen Anliegen an die Stadtverwaltung wenden, wird jeder als Einzelfall abgearbeitet und ruhiggestellt. Fragt ein Stadtrat nach, wird jeder als einzelner Querulant abgestempelt.

 

Hat bisher auch ganz gut funktioniert - ich denke, mit immer mehr Öffentlichkeit wird der Stadtrat seine Kontrollfunktion über die Verwaltung künftig anders ausüben müssen. Die notwendigen Veränderungen können aus meiner heutigen Sicht nur über den Stadtrat angeschoben/erzwungen werden.

 

Ich habe mich über jede einzelne Rückmeldung sehr gefreut. Eine Bestätigung dafür, dass meine Arbeit wichtig und notwendig ist. Auch wenn Sie nicht direkt helfen können, wenn Sie über das Thema im Bekanntenkreis sprechen, unterstützen Sie mich schon. Öffentlichkeit ist das Einzige, wovor Politker und Verwaltungen Angst haben!

 

Bedanken möchte ich mich bei Herrn Kümmel, dem Redakteur unserer Tageszeitung hier in Miltenberg. Er hat mein Anliegen sehr gut beschrieben und mit der Überschrift "Stadtwächter mit Spaß am Spott" einen wunderbaren Titel gefunden, den ich künftig gerne weiter verwenden werde.

 

Seit ein paar Wochen finden Sie mich auch auf Facebook und Twitter, leider noch sehr amateurhaft. Wichtigstes Anliegen zur Zeit, alles muss bunter werden - im Internet zählen Bilder. Also werde ich in den nächsten Tagen auch noch zum Fotograf. Was tut man nicht alles für die gute Sache.

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